»Wirbellos«

»Beim Lesen leidet man mit dem Protagonisten wie mit einem von Patricia Highsmiths abdriftenden Antihelden, wird mitgerissen in den dunklen Sog, der eine lange Lesenacht bedeuten kann, aus der man am Morgen auftaucht und benommen ans Fenster tritt, um sich zu vergewissern: Liegt Bern wirklich nicht am Meer?«

(»Berner Zeitung«)

 

»Schon diese Szenen zeigen das große Erzähltalent Musios, der hinter jeder scheinbar alltäglichen Konstellation vor allem die dunklen Abgründe der Seele bis ins kleinste Detail auszuleuchten versteht.«

(»Rhein-Zeitung«)

 

»Eine geschickt geschichtete Handlung, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt, ohne sich je zu verheddern.«

(»Berliner Zeitung«)

 

»Auch in seinem zweiten Roman zeigt sich Musio als sprachlich exakter und genauer Beobachter, der mit wechselnden Erzählperspektiven Innenleben und Motivation seiner Figuren offenlegt.«

(»Der Bund«) 

 

»Rückgrat beweist er tatsächlich viel zu spät, dieser Martin Schwammer, Gegenteil eines Helden und Hauptfigur in Giuliano Musios bizarrem Roman ›Wirbellos‹. In der Familie, mit der er es zu tun kriegt, tragen alle schwer an Schuld und manch sehr schräger falscher Entscheidung. Den ersten Stein wirft man nie wieder nach dieser Lektüre.«
(»Welt am Sonntag«)

 

»Giuliano Musio hat ein Gespür für das Seltsame. Bei seinen Romanen kann man sich nicht einmal annähernd vorstellen, was darin passieren könnte. Das macht sie so fesselnd und originell.«

(Mareike Fallwickl auf ihrem Blog »Bücherwurmloch«)

 

»›Wirbellos‹ enthüllt vor allem die menschliche Natur mit all ihren bedrohlichen Impulsen.«

(»Berner Kulturagenda«)

 

»Musio plays with Switzerland’s landlocked frustrations and its fantasies about the sea.«

(»Literary Review«)

Neuer Text zu Beethovens »Egmont«

»Gekommen ist das Publikum für die Musik. Gefesselt aber wurde es vor allem durch einen Text, den es so nicht erwartet hätte. Poetisch und elegant im Sprachduktus, verbindet Musios Text die Nummern von Beethovens ›Egmont‹. Ernsthaft, aber mit subtil-doppelbödiger Ironie wird die Geschichte des Brüsseler Helden erzählt, leben historische Gestalten auf.«

(»Der Bund«)

 

»Hier bietet sich Platz für reizvolle Neufassungen, wie es kürzlich etwa dem Schweizer Schriftsteller Giuliano Musio für Aufführungen mit dem Berner Kammerorchester gelungen ist. Der niederländische Befreiungskampf erscheint bei ihm als Teil des ewigen Blutbads der Geschichte, in dem es keine endgültigen Sieger gibt. Wo Egmont bei Goethe von einem verträumten Klärchen in den Tod begleitet wird, leidet bei Musio Egmonts Ehefrau realistischer unter der Selbstopferung ihres Mannes. Das läuft auf eine Entheroisierung des Stoffs hinaus, die zeitgemäss lakonisch daherkommt, ohne weniger poetisch zu sein.«
(»NZZ«)

»Scheinwerfen«

»Mi›Scheinwerfen‹ hat Musio ein temporeiches und süffiges Debüt hingelegt, das vor fantastischen Einfällen strotzt. Musios Humor ist wunderbar abgründig, seine Sprache dabei stets prägnant und präzis und manchmal wohltuend derb.«

(»Der Bund«)

 

»Aus dieser Idee würden andere Autoren einen Fantasy-Thriller für Jugendliche entwickeln. Musio aber nimmt sie zum Ausgangspunkt für einen verzwickten Familienroman. Diesen Autor interessiert das Naheliegende nicht.«

(»Berliner Zeitung«)

 

»Der Autor vermengt Motive aus Fantasy, Horror, Familienroman und Krimi zu einer wilden, für die Schweizer Literatur außergewöhnlichen Mixtur.«

(»Neue Zürcher Zeitung«)

 

»Ein ambitioniertes Experiment, das in der geschliffenen, oft schwarzhumorigen und lakonischen Sprache Musios vollends gelingt.«

(»Rhein-Zeitung«)

 

»Was für ein Debüt! Was für eine Story! Was für ein Vergnügen!«

(»Bücher-Magazin«)

»Keinzigartiges Lexikon«

»Ein formidables kleines Lexikon. Das ist Witz im besten Wortsinn.«
(»Neue Zürcher Zeitung«)

 

»Ein besonderes Lexikon voller neu erfundener Wörter.«
(»Schnabelweid«, SRF 1)

 

»Amüsant und voller Hintersinn
(»Der Bund«)

 

«Das kurzweilige Bildlexikon nimmt sich selbst nicht zu ernst und beleuchtet ein sprachwerkzeuglich interessantes Gebiet
(»Fixpoetry«)

 

»Voller schöner Ideen und Wortkreationen
(»Der Haubentaucher«)

Weitere

»Einen Schweizer will ich mir merken. Der war von einer Lakonie und einem Humor – ich habe gestaunt. Dieser Musio hat einen unglaublich lustigen Text vorgelesen. Schon der erste Satz hat mich umgehauen.«

(Matthias Zschokke in »Lieber Niels«, Wallstein-Verlag)

 

»Auch ein gefrierendes Lachen hat immer noch mit Komik zu tun. Musio erzählt eigentlich eine Liebesgeschichte, die sich durch eine eisige Portion Zynismus hindurchtauen muss, um an die Oberfläche zu gelangen.«

(»Frankfurter Allgemeine Zeitung«)

 

»Die Prosa von Ilma Rakusa, Hugo Loetscher, Franz Hohler, Klaus Merz oder Giuliano Musio – man möchte nicht aufhören mit den Empfehlungen.«

(»Schweizer Monatshefte«)